Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt

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Schlagzeilen

Eine gute Ausbildung, der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit
Eine gute Ausbildung ist keine Garantie gegen Arbeitslosigkeit, aber einer der wichtigsten Faktoren zur Vorbeugung bei der Vermeidung von Arbeitslosigkeit.


Es fehlen noch Lehrstellen
Trotz aller Bemühungen von Unternehmen, Verbänden und der Agentur für Arbeit: Auch in diesem Jahr fehlen Lehrstellen. Allein in Hamburg suchen noch rund 2500 SchulabgängerInnen eine Lehrstelle, nicht gerechnet, diejenigen, die sich für einen weiteren Schulbesuch, soziales Jahr o.ä. entschieden haben, weil ihre Suche bisher erfolglos war.


Schwarzbuch Ausbildung
Für einen gelingenden Berufsanfang sind Ausbildungsstätte und  Auszubildende/r verantwortlich. Einige Beispiele, was in der Ausbildung auch von Ausbilderseite schief laufen kann, nennt das "Schwarzbuch Ausbildung" des DGB. In ihm sind e-mails von Auszubildenden gesammelt, die sich an die DGB-Beratungsstelle www.doktor-azubi.de (externer link) gewandt haben, um über Mißstände zu berichten.


Die beliebtesten Ausbildungsberufe
Bei der Berufswahl entscheiden sich die allermeisten immer noch für die klassischen Berufe. Entsprechend groß ist dabei die Auswahlmöglichkeit der Ausbildungsbetriebe bzw. die Konkurrenz um die Lehrstellen.
Eine gute Berufswahlberatung könnte hier oft Alternativen entwickeln und damit auch die Chancen auf einen Ausbildungsplatz erhöhen.


Berufe: Schicke Namen, gutes Image
Auch wenn heute das Reden vom Lebenslangen Lernen eine Standardformel der Bildungspolitiker ist und damit gesagt ist, dass wir nicht mehr ein Berufsleben lang im erlernten Beruf arbeiten werden, so verbinden sich dennoch noch oft mit der ersten Berufsausbildung Weichenstellungen für den weiteren Arbeits- und Lebensweg.
Jugendliche wählen den Ausbildungsberuf oft  nicht nach den beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten aus, sondern mit einer Studie des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB) nach Imagegesichtspunkten. Danach prüfen junge Leute vor allem das Image des Berufes unter Freunden.
"Erscheint die Berufsbezeichnung dem eigenen Ansehen während der Ausbildung, aber auch im späteren Arbeitsleben eher abträglich, wird eine solche Lehrstelle nicht in Betracht gezogen - auch dann nicht, wenn noch freie Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen."


Ohne Schulabschluss keine Chance?
Im deutschen System der Berufsausbildung ist das Erlernen eines Berufes immer noch der wichtigste Einstieg in die Welt der Erwerbsarbeit. Die Voraussetzung für einen Ausbildungsplatz in nahezu allen Berufen ist ein Schulabschluss.
Dann muss die folgende Nachricht erschrecken:
"Pro Jahr verlassen rund eine Million junger Menschen Deutschlands Schulen - davon rund zehn Prozent ohne Abschluss. Rund 60% gehen in die duale Ausbildung. Sie machen also eine Lehre & Nur noch 15% der deutschen Hauptschüler gehen in die duale Ausbildung." & "Das ist eine bildungspolitische und gesellschaftliche Katastrophe, sagt Olaf Stieper, Koordinator für Berufsbildung bei der Metro Gruppe (Kaufhof, Saturn, Media Markt, Praktiker). (Hamburger Abendblatt, 08.06.05)