PRA
PRA - Participatory Rapid Appraisal
Bürgerbeteiligung ist die Voraussetzung für Demokratie, aber in der Praxis nicht ganz einfach; denn wer weiß, was die Bürgerinnen und Bürger wirklich wollen? Wer weiß, wie sie Veränderungen in ihrem Wohnumfeld oder den Status quo an ihrem Arbeitsplatz beurteilen?
Der KDA verfügt mit der PRA-Methode über ein marktfähiges Angebot, mit dem in kurzer Zeit (sieben Tage) solche Informationen authentisch erhoben und ausgewertet werden können.
- Die Prinzipien der Methode und der Ablauf
- Ist die Methode etwas für Sie?
- Beispiele
- Dokumentationen
- Links
Die Prinzipien und der Ablauf
Charakteristisch für PRA sind drei Prinzipien:
- Für die Gestaltung der Zukunft sind die Betroffenen die ExpertInnen.
- Wer PRA durchführt, versteht sich als Lernender, der sich die Situation zeigen und erklären lässt und die Argumente ernst nimmt.
- Nur soviel Wissen zusammentragen, wie für die Weiterarbeit nötig ist.
Im Kern einer PRA steht die Befragung und Beteiligung der Betroffenen mit Hilfe von so genannten "Küchentischgesprächen", die nach Bedarf durch Anwendung weiterer Methoden der Informationsbeschaffung und Datengewinnung ergänzt wird. Für die Gespräche wird ein spezifischer Leitfaden entwickelt.
Wesentliche Einzelschritte sind die Schulung der Interviewer/innen, die Auswahl von Gesprächspartner/innen für die Befragung, die Analyse der Gespräche und die Aufarbeitung mittels der Moderationstechnik Metaplan und schließlich die Präsentation der gewonnen Ergebnisse.
Diese Schritte des Projekt benötigen genau sieben Tage: es beginnt mit einem Schulungswochenende für die Interviewer/innen und endet mit der Ergebnispräsentation am unmittelbar darauf folgenden Freitag.
Die Methode ist etwas für Sie, wenn Sie ...
- mit einer Zielgruppe arbeiten, deren Zukunftswünsche und Perspektiven Sie besser kennen lernen möchten
- Projekte planen und nicht wissen, ob die Betroffenen sich damit identifizieren können,
- Ihre Ideen nicht über die Köpfe der Beteiligten hinweg umsetzen möchten,
- wenig Zeit und geringe Mittel zur Verfügung haben,
denn PRA heißt soviel wie "gemeinsam in kurzer Zeit Projektideen entwickeln".
Verantwortlich
Ulrich Ketelhodt, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt
Fon 0431 / 55 779-418,
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Weitere Kontaktperson
Monika Neht, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt
Fon 0431 / 55 779-424, E-Mail
Die Beispiele
Der KDA hat diese Methode in verschiedenen Projekten erfolgreich angewandt:
- "Wohnen am Hudekamp - Eine Bewohnerbefragung"
Ein Jahr nach Abschluss des vierjährigen Städtebauförderungsprojektes von 1998-2002 in der Lübecker Großwohnanlage Hudekamp im Stadtteil Buntekuh war es der Wunsch aller beteiligten Akteure, zusätzlich zum Abschlußbericht die Maßnahmen einer externen Überprüfung zu unterziehen.
Der KDA hat für die Planungsfirma KOM PLAN mit der PRA-Methode diese Evaluation organisiert. Dazu wurden die BewohnerInnen der Siedlung "Hudekamp" in Lübeck befragt, wie sie die Sanierung ihres Quartiers bewerten und welche Ideen und Anregungen sie für weitere Veränderungen haben. Diese Befragung wurde in Zusammenarbeit mit den Studentinnen und Studenten des Fachbereichs Bauwesen an der Fachhochschule Lübeck durchgeführt.
siehe hierzu auch die Dokumentation der PRA Hudekamp - "Perspektiven für ältere Menschen im Barkauer Land"
Eine Befragung ältere Menschen der Region Barkauer Land über ihre Lebenssituation im Dorf und ihre Wünsche über die Gestaltung ihrer Wohnumgebung wurden mit der PRA-Methode vom KDA organisiert. Die Untersuchung wurde in Zusammenarbeit mit Dozentin Dr. Petra Hartmann und den Studentinnen und Studenten des Instituts für Soziologie der Universität Kiel und der Akademie für die Ländlichen Räume durchgeführt.
siehe hierzu auch die Dokumentation der PRA Barkauer Land - "Situation junger, alleinerziehender Sozialhilfeempfängerinnen"
Untersuchung der Lebensumstände und Zugänge zur Erwerbsarbeit
im Auftrag der Hamburger Arbeit (HAB) und in Kooperation zwischen der Hochschule für Wirtschaft und Politik Hamburg (HWP) und dem KDA.PRA Untersuchung in HamburgAnerkennung, Ersatzgroßeltern, Müttergehälter
von Prof. Dr. Heinrich Epskamp
Ist die Versorgung einer „Problemgruppe“ schon Integration oder fängt die erst an, wenn für diese eine aussichtsreiche Zukunft gesehen, gewollt und gemacht werden kann? Die „Hamburger Arbeit“ (HAB) ein Träger für ABM-Beschäftigung und Weiterbildung und der „Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt“ (KDA) der Nordelbischen Ev. - Lutherischen Kirche hatten genau diese Frage und damit ein Problem, mit dem sie zur HWP kamen: Warum sind junge Frauen, die Mütter sind und von Sozialhilfe leben müssen, fast nicht durch Angebote beruflicher Qualifizierung zu erreichen und wie lässt sich das ändern?
(HWP MAGAZIN 2/2002) - "Arbeitsbedingungen und Belastungen in der Krankenpflege"
Im Auftrag der Frauenklinik der Universität Kiel wurden Krankenschwestern
und -pflegerInnen über ihre Arbeitsbedingungen, Belastungen und die Ideen für die Zukunft befragt. Die Untersuchung hat der KDA in Zusammenarbeit mit Dr. Petra Hartmann und den Studentinnen und Studenten des Instituts für Soziologie der Universität Kiel durchgeführt.
Die Dokumentation der PRA Hudekamp
Um die Texte der unten stehenden Kapitel im PDF-Format lesen zu können, benötigen Sie auf Ihrem Computer den Acrobat Reader (externer Link), den Sie kostenlos aus dem Internet beziehen können.
- Dokumentation Wohnen am Hudekamp - Inhalt
Dokumentation PRA Hudekamp
Inhaltsverzeichnis
- Dokumentation Wohnen am Hudekamp - Grußwort
Dokumentation PRA Hudekamp
Grußwort von Irene Böhme, Bereichsleiterin Jugendhilfe bei der Hansestadt Lübeck
von Irene Böhme, Bereichsleiterin Jugendhilfe der Hansestadt Lübeck - Dokumentation Wohnen am Hudekamp - Vorwort
Dokumentation PRA Hudekamp
Vorwort von Margret Wulf-Wichmann, KOM PLAN
von Margret Wulf-Wichmann, KOM PLAN - Dokumentation Wohnen am Hudekamp - Projektwoche
Dokumentation PRA Hudekamp
Die PRA-Projektwoche
von Ulrich Ketelhodt, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt - Dokumentation Wohnen am Hudekamp - Ergebnisse
Dokumentation PRA Hudekamp
Ergebnisse: Aktivitäten, Wohnen, Image, 1998 – 2006, Graben, Einrichtungen, Wünsche
on Ulrich Ketelhodt, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt - Dokumentation Wohnen am Hudekamp - Schlusswort
Dokumentation PRA Hudekamp
Schlusswort von Margret Wulf-Wichmann
von Margret Wulf-Wichmann, KOM PLAN - Dokumentation Wohnen am Hudekamp - Anhang
Dokumentation PRA Hudekamp
Anhang: Pressespiegel, Literatur und Links, Veranstalter / Organisatoren / Ansprechpartner
- Dokumentation Wohnen am Hudekamp - Impressum
Dokumentation PRA Hudekamp
Impressum
- Dokumentation Wohnen am Hudekamp - Gesamt
Dokumentation "Wohnen am Hudekamp"
Eine Bewohnerbefragung nach der PRA-MethodeDie Herausgeber:
Margret Wulf-Wichmann (V.i.S.d.P.) KOM PLAN
Ulrich Ketelhodt, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Ev.-Luth. Nordelbischen Kirche (KDA)
(Komplette Dokumentation)
Die gesamte Dokumentation
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Sie können die Schrift als sw-Ausdruck beim KDA beziehen oder Sie nutzen den Download.
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Fon 0431 / 55 779-400 (-418), Fax 0431 / 55 779-499
E-Mail:
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Die Dokumentation der PRA Barkauer Land
"Perspektiven für Ältere Menschen im Barkauer Land (Kreis Plön)"
Um die Texte der unten stehenden Kapitel im PDF-Format lesen zu können, benötigen Sie auf Ihrem Computer den Acrobat Reader (externer Link), den Sie kostenlos aus dem Internet beziehen können.
- Perspektiven für ältere Menschen - 1. Zielsetzung
Dokumentation Projektwoche "Perspektiven für ältere Menschen"
Anlass und Zielsetzung der Untersuchung
Andrea Weigert, Akademie für die Ländlichen Räume e.V., Eckernförde1. Situation und Perspektiven älterer Menschen in ländlichen Räumen
Martin Beck, Olaf Peters, Verein für raumpolitische Bildung und Forschung e.V., Kiel
- Perspektiven für ältere Menschen - 2.1 Praktische Durchführung
Dokumentation Projektwoche "Perspektiven für ältere Menschen"
2.1. Praktische Durchführung der Projektwoche im Barkauer Land
Martin Beck, Verein für raumpolitische Bildung und Forschung e.V., Kiel
- Perspektiven für ältere Menschen - 2.2 Die Projektwoche
Dokumentation Projektwoche "Perspektiven für ältere Menschen"
2.2 Die Projektwoche
Ulrich Ketelhodt, KDA / Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, Kiel
- Perspektiven für ältere Menschen - 3. Ergebnisse
Dokumentation Projektwoche "Perspektiven für ältere Menschen"
3. Ergebnisse der Projektwoche: Perspektiven älterer Menschen
Lars Klehn, KDA / Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, Kiel
Perspektiven älterer Menschen - Perspektiven für ältere Menschen - 4. Untersuchngsmethode
Dokumentation Projektwoche "Perspektiven für ältere Menschen"
4. Untersuchungsmethode aus sozialwissenschaftlicher Sicht
Dr. Petra Hartmann, Institut für Soziologie der CAU Kiel
- Perspektiven für ältere Menschen - Ahang: Pressespiegel
Dokumentation Projektwoche "Perspektiven für ältere Menschen"
Anhang: Pressespiegel, Veranstalter / Organisationen
Sie können die Broschüre beim KDA bestellen (5 EUR incl. Versand):
Fon 0431 / 55 779-400 (-418), Fax 0431 / 55 779-499
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PRA angepasst an Fragestellungen in westlichen Gesellschaften:
Praxis Bürgerbeteiligung . Ein Methodenhandbuch
von Astrid Ley & Ludwig Weitz (Hrsg.)
Stiftung Mitarbeit, Arbeitshilfen Nr. 30, 2004
S. 232-241 über PRA
PRA - Participatory Rapid Appraisal
in: Wegweiser Bürgergesellschaft (ww.buergergesellschaft.de)
Ein Projekt der Stiftung Mitarbeit
PRA in Wohlstandsgesellschaften - Erfahrungen aus Norddeutschland
Korf, B.; u.a. in: BeraterInnen News 1/2001
Die Autorinnen und Autoren dieses Beitrages haben eine PRA-Woche „Zukunftsplanung für Mühlen“ in einer Gemeinde des Landkreis Vechta in Niedersachsen durchgeführt.
Erfahrungen aus Norddeutschland
Korf, B.; u.a.
in: BeraterInnen News 1/2001
Die Autorinnen und Autoren dieses Beitrages haben eine PRA-Woche .Zukunftsplanung für Mühlen. in einer Gemeinde des Landkreis Vechta in Niedersachsen durchgeführt.
(Quelle: www.lbl.ch; dort jedoch nicht mehr verfügbar)
Lokale Agenda 21: Ziele zusammen mit Bürgern festlegen.
Die PRA-Methodik am Beispiel 'Jugendbeteiligung in Überlingen'
Almut Hagemann-Doumbia, Hille Schmid, Manfred Walser
Lokale Agenda 21: Ziele zusammen mit Bürgern festlegen.
Almut Hagemann-Doumbia, Hille Schmid, Manfred Walser
(Quelle: www.viawangen.de; dort jedoch nicht mehr verfügbar)
PRA - Participatory Rapid Appraisal (Partizipative rasche Erhebung)
Almut Hagemann-Doumbia
Lebendige Dörfer in Brandenburg - Bürgerbeteiligung im Alltag
Ein Projekt der AG Dorf; Projektleitung: Silke Stöber
Eine Studie der Humboldt Universität Berlin, Institut für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaus, Fachgebiet Landwirtschaftliche Beratung und Kommunikationslehre, Prof. Dr. Dr. h.c. Uwe Jens Nagel, Oktober 2006
PRA in der Entwicklungszusammenarbeit:
Institut für Ethnologie und Afrikastudien . Department of Anthropology and African Studies
Arbeitspapiere / Working Papers Nr. 36, 2004
André Krummacher
Der Participatory Rural Appraisal (PRA)-Ansatz aus ethnologischer Sicht*
PRA a quick and dirty anthropology?
www.ifeas.uni-mainz.de/workingpapers/Krummacher.pdf
The World Bank Participation Sourcebook
Participatory Rural Appraisal Collaborative Decisionmaking: Community-Based Method
http://hq.unhabitat.org/cdrom/governance/html/books/worldB/sba104.htm
Ein Beispiel eines japanischen Wissenschaftlers
www.iges.or.jp/en/pub/eLearning/waterdemo/bhandari_m4.pdf

