Instrumentenreform
Wittenberg – Unter der Überschrift „Arbeitslose Jugendliche und Langzeitarbeitslose nicht im Stich lassen!“ hat die KDA-Bundeskonferenz am 22. September 2011 in Lutherstadt Wittenberg eine Erklärung zur geplanten Instrumentenreform verabschiedet. Es handelt sich bei dieser Reform um eine Einschränkung der aktiven Arbeitsmarktpolitik. „Vorrangiges Ziel sind die massiven Einsparungen in den Eingliederungstöpfen bis 2014. Davon betroffen sind insbesondere diejenigen Arbeitssuchenden, die auf Förderung am dringendsten angewiesen sind“ heißt es in dem Papier. „Mit den geplanten Einschnitten werden einem Großteil der Langzeitarbeitslosen die beruflichen Perspektiven genommen. … Der KDA tritt für eine wirkliche Instrumentenreform ein, die die Arbeitsförderung nicht als bloßen Kostenfaktor, sondern als Investition in die Zukunft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt begreift …“ Die Erklärung ist an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages geschickt worden mit dem Appell, dass Politik und Gesellschaft in ihrer Verantwortlichkeit für die vom Arbeitsmarkt bisher ausgeschlossenen Menschen nicht nachlassen dürfen und sich für ihre Teilnahme einsetzen müssen.

