Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche

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KDA im Kirchenkreis Schleswig-Flensburg

Kirchenkreis Schleswig-Flensburg

     

Schwerpunkte

Ansprechperson
Harald Schrader, E-Mail E-Mail  



Aktuell

"Vater werden ist nicht schwer, Vater sein, das bringt viel mehr"
In Vorbereitung: Wanderausstellung über "Väter in Elternzeit"
Eröffnung: 3.November 2010 in Flensburg

Seit 2007 können auch Väter Elternzeit in Anspruch nehmen und für maximal drei Jahre, mindestens aber zwei Monate aus dem Beruf ausscheiden oder in Teilzeit gehen, um sich intensiver ihrer Familie und der Begleitung ihrer Kinder zu widmen. Dafür gibt es einen Anspruch auf Elterngeld. Während mehr als 90 Prozent der antragstellenden Mütter sich für eine zwölfmonatige Elternzeit entscheiden, neigen zwei Drittel der Väter, so die Statistik, eher zu einer zweimonatigen Väterzeit. Nur zehn Prozent der Väter favorisieren eine einjährige Elternzeit.
Es gibt also gute Gründe, dieses Angebot an Familienväter noch nachdrücklicher ins öffentliche Bewußtsein zu bringen. Diese Überlegungen haben einen Initiativkreis um das "Lokale Bündnis für Familie" in Flensburg und den Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA) dazu angeregt, eine Foto-Wanderausstellung zu konzipieren, in der Vätern mit ihren Kindern in häuslicher oder freizeitbezogener Umgebung zu sehen sind. Ergänzt werden die großformatigen Fotos von informativen Schrifttafeln. Titel der Ausstellung: "Vater werden ist nicht schwer, Vater sein, das bringt viel mehr" - Väter in Elternzeit.Der Beitrag "Vollzeit-Väter sind die Ausnahme" von Jula Boecker im "Flensburger Tageblatt" vom 27.Januar 2010 erläutert dieses Projekt.

Vollzeitväter

Ein Klick auf das Bild öffnet eine größere Version (pdf)


Impressionen vom 11. Werkstattgottesdienst am 11. Oktober 2009

Altar Handwerkergottesdienst

Handwerker Gottesdienst Bild 2
Begrüßung durch Kreishandwerksmeister Albert Albertsen...
Handwerker Gottesdienst Bild 3
... und Pröpstin Carmen Rahlf
Handwerker Gottesdienst Bild 4
Zentrale Bedeutung auch in diesem Jahr: die Dialogansprache von Jörg Lorenzen
und Pastor Hans-Henning Franzen

Vertrauen - Grundlage für ein gedeihliches Zusammenleben

Flensburg. Vertrauen ist der Kitt, der eine Gesellschaft zusammenhält. Ohne Vertrauen kann es kein gedeihliches Zusammenleben der Menschen geben. Mit diesem Thema beschäftigte sich der diesjährigen Werkstatttgottesdienst, zu dem Handwerk und Kirche am 11.Oktober (10 Uhr) in die Kreishandwerkerschaft, Harnis 24, eingeladen hatten. Kreishandwerksmeister Albert Albertsen und Pröpstin Carmen Rahlf stimmten die Besucherinnen und Besucher in der "Morgensprache" auf den Gottesdienst ein.
In ihrer Dialogpredigt illustrierten Pastor Hans-Henning Franzen, Engelsby, und Bauunternehmer Jörg Lorenzen aus Harrislee das Thema "Vertrauen" am Beispiel der widersprüchlichen biblischen Gestalt des Bileam. Die musikalische Gestaltung übernahmen der Posaunenchor Mürwik mit Gästen, sowie der Junge Chor Flensburg. Beim anschließenden Empfang präsentierte das Handwerk Arbeiten von Auszubildenden. Hans Christian Lorenzen berichtete von Projekten des Handwerker-Fonds Suchtkrankheit e.V., für dessen Arbeit die Kollekte bestimmt war.


"Mit Gottes Segen in den Beruf" - Gottesdienst für Auszubildende in Flensburg
"Umwege erweitern die Ortskenntnis"
Von Harald Schrader

Flensburg. 200 junge Auszubildende in der St.Nikolai Kirche, eine Gospel-Gruppe, die das Gottesdienst-Motto "Vertraut den neuen Wegen" emotional erlebbar machte, dazu das Mutmacher-Thema "Vorbilder". Der zweite Gottesdienst für die neuen Azubis in Flensburg war eine rundum gelungene Sache.
Die Berufsschülerinnen Chris Marie von Naumann und Pia Davidsen präsentierten die Ergebnisse einer Projektarbeit aus der Städtischen Handelslehranstalt (HLA). Menschen, die als Vorbilder gelten, würden für das, was sie täten oder getan hätten, bewundert oder sogar verehrt. Ob es sich nun um Prominente wie den Fußballspieler und Stifter Philipp Lahm, um Dirk Dillmann geb.Schultz, Gründer der Flensburger Jugendinitiative "Sportpiraten" oder um die Widerständskämpferin Sophie Scholl (1921-1943) handele, gemeinsam sei ihnen die Bereitschaft, "mit Leidenschaft und Hingabe der Gemeinschaft zu dienen, ohne zuerst danach zu fragen: Was habe ich davon?" Pressefoto Berufsanfänger Gottesdienst
Jedes "Vorbild", so Chris Marie von Naumann, provoziere die selbstkritische Frage: Bin ich Vorbild? Übernehme auch ich Verantwortung oder ziehe ich die Zuschauerrolle vor? Darum stand im Altarraum eine Spiegelgestalt. Wer sie anschaute, sah sich selbst.
Pröpstin Carmen Rahlf erinnerte die Jugendlichen, dass jeder und jede von ihnen ein "geliebtes Kind Gottes" ist und daher mit Gelassenheit und Freude in Ausbildung und Beruf eintreten könnte. Niemand möge sich entmutigen lassen, wenn es mit der Wunsch-Ausbildung nicht geklappt habe. "Die direkten Wege sind nicht immer die besten," so die Pröpstin, im übrigen gelte, "Umwege erweitern die Ortskenntnis".
Voraussetzung für das Gelingen des Flensburger "Azubi-Gottesdienstes" ist die verlässliche Kooperation zwischen Berufsschule, Wirtschaft, Stadt und Kirche. Da der Gottesdienst an einem der Einschulungstage stattfindet, haben Schulleitungen und Fachlehrer Gelegenheit, auf eine Teilnahme hinzuwirken. Vertreter von Industrie- und Handelskammer, Kreishandwerker- schaft und der Stadt Flensburg begleiten die gottesdienstliche Feier mit guten Wünschen.
Warum überhaupt ein Gottesdienst zum Berufsanfang? Seit jeher ist die Kirche an den Wendepunkten des Lebens präsent. Wenn etwas aufhört, brauchen Menschen Unterstützung und Ermutigung, dennÜbergänge gehen häufig mit Verunsicherung und Angst einher. Kirchliche Segenshandlungen helfen als gestalten "Passagerituale", sich von einem Lebensabschnitt zu verabschieden, um mit Zuversicht in einem neuen heimisch zu werden.
Das klassische Spektrum kirchlicher Amtshandlungen von der Taufe bis zur Trauerfeier und der Einweihung von Gebäuden hat sich längst um Anlässe erweitert, an denen die Kirche mitwirkt. Genannt seien Geschäftsjubiläen, Einschreibungs- oder Freisprechungsfeiern. Fiel noch vor einigen Jahrzehnten die Konfirmation mit dem Schulabgang zusammen, so haben sich aufgrund längerer Schulzeiten Verschiebungen ergeben.
Die öffentliche Debatte um Jugendarbeitslosigkeit, Ausbildungsfähigkeit und Lehrstellenknappheit sind auf dem Hintergrund einer globalen Finanz- und Wirtschaftskrise geeignet, die Zukunftssorgen junger Menschen zu verstärken. Hier gilt es gegenzusteuern, Mut zu machen und die gesellschaftspolitische Solidarität zu organisieren. In diesem Zusammenhang möchte der Berufsanfängergottesdienst in der Flensburger St.Nikolai Kirche ein Zeichen setzen.

Berufsanfänger Gottesdienst 2009

Sie sind beim Gottesdienst in St. Nikolai mit dabei gewesen: Auszubildende im ersten Lehrjahr der Flensburger Firma Klaus & Co. Geschäftsführer Reimer Offenborn (rechts) wirkte im Gottesdienst ebenso mit wie KDA-Pastor Harald Schrader.


Wort zum Tag der Arbeit 2010
(Flensburger Tageblatt; 30.4.2010)

Der Mensch geht vor
Flensburg. Ende März. Vor dem Werkstor der Firma Danfoss in der Mads-Clausen-Straße wehen Trauben roter Luftballons im Wind. Betriebsrat und Gewerkschaft haben Belegschaft und Unterstützer zum "Abschiedsgrillen" eingeladen. Trauriger Endpunkt eines langen und am Ende vergeblichen Ringens um Erhalt des Flensburger Standortes.
Das DGB-Motto zum Tag der Arbeit ist ein markantes Stoppschild: "Wir gehen vor! Gute Arbeit, Gerechte Löhne, Starker Sozialstaat". Der Mensch geht vor, aber eben nur solange, wie es Menschen gibt, die vor(an)gehen, die Kraft haben zur Solidarität und den Mut, für andere einzutreten, ganz im Sinne des biblischen Losungswortes für den 1.Mai: Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind (Sprüche 31,8).

Gute Arbeit ist eine Beschäftigung mit Perspektive. Wer über Jahre stets nur befristet beschäftigt wird, ständig um seine berufliche Zukunft bangen muss, wird weder eine Familie gründen noch ein Haus bauen wollen. Gerechte Löhne sind tariflichvertraglich abgesichert, angemessen und vergleichbar. Niedrig- und Niedrigstlöhne unter fünf Euro/Stunde sind kein Lohn, sondern Taschengeld. Starker Sozialstaat. Nur der Staat ist in der Lage, Menschen- und Arbeitsschutzrechte zu garantieren, um etwa überlange Arbeitszeiten, unbezahlte Akkordstunden oder ausbleibende Lohnzahlungen zu unterbinden.

Mit dem Abschiedsgrillen vor Danfoss und den roten in den Himmel aufsteigenden Luftballons, versehen mit Gedanken und Wünsche für die Zukunft der Betroffenen, haben die Initiatoren noch einmal auf die Situation der Beschäftigten hingewiesen und gesellschaftliche Solidarität organisiert. Genau so werden aus Stummen Engagierte, die für ihre Rechte eintreten. Darum geht es auch beim Tag der Arbeit.

Wort zum Tag der Arbeit 2009
Schleswiger Nachrichten (2.5.2009)

Arbeit und Lohn
"Finanz- und Wirtschaftskrise sind Ergebnis und gleichzeitig Ausdruck einer tief gehenden moralischen Krise in Wirtschaft und Gesellschaft. Wachsende Gier nach immer höherer Rendite, vermengt mit Arroganz, Imkompetenz und krimineller Energie, und der aus heutiger Sicht unbegreifbare Verzicht auf öffentlich Regulierung waren maßgebliche Ursachen für die tiefgreifende Krise der Finanzwirtschaft."
Mit deutlichen Worten kommentiert der "sozialethische Arbeitskreis Kirche/Gewerkschaften" in Hamburg die derzeitige Finanzkrise, die den Sozialstaat in eine Legitimationskrise führen könnte, sollte der Trend "für wenige immer mehr, für immer mehr immer weniger" weiter anhalten. Wenn der qualifizierte Vollerwerbstätige von Armut bedroht ist, weil er mit einem Niedrigstlohn von unter fünf Euro abgespeist wird und sein Einkommen durch staatliche Transferleistungen "aufgestockt" werden muss, damit seine Familie ein Auskommen hat, dann ist das Verhältnis von Arbeit und Lohn aus der Balance geraten. Dann hat die Rede von der gesellschaftlichen "Gerechtigkeitslücke" ihren Sinn.
"Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur", sagt das Bibelvotum zum Sonntag Jubilate. "In Christus" sein: Das meint Orientierung an Wort und Gebot Gottes im Lebens- und Arbeitsalltag. Die Aufmerksamkeit und Liebe Gottes gilt dem Menschen, nicht den angeblich eigengesetzlichen Strukturen unserer Wirtschaftsordnung. Darum muss die Wirtschaft dem Menschen dienen, nicht umgekehrt.
Der DGB-Slogan zum 1.Mai "Arbeit für alle bei fairem Lohn" ist ein passendes Leitwort für eine "sozialethische Wende" in unserer Gesellschaft, die dazu beitragen könnte, daß unsere Marktwirtschaft auch in Zukunft das Prädikat "sozial" verdient.

Pastor Harald Schrader
Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA)

Video-Andacht

Als Andacht für den Monat Mai hören und sehen Sie Gedanken von Pastor Harald Schrader, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, zum Monatsspruch ""wir können´s ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben (Apostelgeschichte, 4,10).
Bitte rufen Sie die Video-Andacht für Mai 2009 im Archiv des Kirchenkreises Flensburg auf.

Aus der Presse

Mobbing

32. Begegnung Handwerk und Kirche 2009 am 12. Mai 2009
in der Ev. Seniorentagesstätte, Kirchengemeinde Tarp

Begegnung Handwerk und Kirche 2009 in Tarp

Die Akteure bei der 32. Begegnung von Handwerk & Kirche in Tarp: Der scheidende Präsident der Handwerkskammer Flensburg, Carsten Jensen, Bischof Gerhard Ulrich und Hauptgeschäftsführer Udo Hansen (von links).  Im Hintergrund Pastor Harald Schrader (KDA Schleswig-Flensburg).

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Artikel Begegnung

Hintergrundinformation

"Die Ehrbarkeit zur Blüte bringen"
Bewährte Partnerschaft von Handwerk und Kirche
im Kammerbezirk Flensburg
Von Harald Schrader
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Ältere Beiträge aus der Presse:

Veranstaltung Harrislee

SHZ Artikel

Rückblick: Aktivitäten der letzten Monate


Impressionen vom Werkstattgottesdienst
Gottesdienst von Handwerk und Kirche

Sonntag, 12.Oktober 2008

Werkstattgottesdienst 2008

"Identifikation!"

Berufe und Kleidung in Handwerk und Kirche
Berufskleidung macht Menschen identifizierbar: Das "ist" ein Bäcker, ein Tischler, eine Krankenschwester oder eine Pastorin. Ob sich die Person mit ihrem Beruf aber identifiziert, ist nicht an der Kleidung zu erkennen. Menschen sind mehr als das, was sie auf dem Leib tragen, auch wenn der Volksmund meint: "Kleider machen Leute". Der Werkstattgottesdienst - besonders die Dialogpredigt - trug dazu bei, über die Wechselwirkung von Person und Beruf, von Individualität und (uniformer) Kleidung nachzudenken.

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Dialog-Predigt (pdf)

Fürbitten-Gebet (pdf)
 


Artikel

Mehr als 25 Jahre nach ihrem Ausstieg aus dem Beruf einer Schweißerin ist Sybille Möller, Mitarbeiterin in der Kirchenkreisverwaltung Flensburg, für einige Tage auf die Werft zurückgekehrt, um zu sehen, was sich  verändert hat und was so geblieben ist wie früher. Über diesen Auflug in die eigene Vergangenheit haben das „Flensburger Tageblatt“ und „Die Nordelbische“ berichtet. Der KDA hat Sybille Möller bei ihrem Praktikum begleitet.

Ein KLICK auf das jeweilige Foto öffnet Ihnen ein größeres Bild im pdf-Format

Sybille Möller


Tipps für ein gutes Betriebsklima

No-Mobbing!
Pastor Schrader auf dem KDA-Stand im Fördepark Flensburg.
Powerpoint-Präsentation: Tipps für ein gutes Betriebsklima




Pröpstin Rahlf  Pastor Schrader


 

Schleswiger Nachrichten

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Begegnung Handwerk und Kirche 2008 in Sterup


Begegnung Handwerk und Kirche 2008 in Sterup

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Nordhandwerk

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Pastor Harald Schrader im Porträt des "Flensburger Tageblattes"  (15.Mai 2008)

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Himmelfahrt - 1. Mai - "Tag der Arbeit"


Ansprache

Bei der anschließenden Kundgebung des DGB auf dem Südermarkt sprach die Flensburger Pröpstin Carmen Rahlf ein Grußwort."Gute Arbeit muß drin sein"

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Harald Schrader: Wort zum Tag der Arbeit 2008

Veröffentlichung der Schleswiger Nachrichten
 (nachfolgend Archiv, Beiträge von Harald Schrader zum Tag der Arbeit 1991-2007)
Link

Arbeitshilfe für Gottesdienste zu Christi Himmelfahrt/Tag der Arbeit (1.Mai 2008)
Laden Sie hier die Datei als pdf-Dokument

Ministerpräsident ehrt zwei Ehrenamtler aus dem Handwerker-Fonds Suchtkrankeit e.V.

Hohe Auszeichnung für Engagement in der Suchthilfe
Kay Hansen und Klaus Leuchter erhalten die Verdienstmedaille – Feierstunde in Husum

Ordenverleihung

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„Sich mit unfairer Behandlung nicht abfinden“
Beschäftigte von Quelle contact protestieren gegen Schließung
von Call-Center in Pattburg/Dänemark
Ansprache von Pastor Harald Schrader, KDA-Flensburg
18.Februar 2008

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Mobbingberatung

No Mobbing          No Mobbing
            Foto: Anja Pfaff                                           Illustration: Hajek

"Mobben – einen Menschen mit bösen Gerüchten umzingeln, ihn isolieren und fertigmachen. Immer mehr Menschen erleiden solche Ausgrenzung am Arbeitsplatz. Ihre Leistungsfähigkeit nimmt rapide ab, Fehler häufen sich, Grund für neue Mobbingattacken. Ein Teufelskreis, aus dem es ohne fremde Hilfe meist kein Entrinnen gibt".
Seit mehr als 10 Jahren bietet der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) im Kirchenkreis Schleswig-Flensburg überregional eine Fachberatung für Opfer von Mobbing-Attacken an. Darüberhinaus kann im Anschluß an eine Beratung die  Teilnahme an der begleiteten Selbsthilfegruppe sinnvoll sein.
In folgende Situationen sollte eine Mobbingberatung in Anspruch genommen werden:
- Sie sind selbst von Mobbing betroffen und wissen nicht mehr weiter
- Sie wollen sich vor Mibbing schützen
- Sie möchten ihre/n Partner/in unterstützen
- Sie beobachten Mobbing an Ihrem Arbeitsplatz und möchten handeln.

Im persönlichen Gespräch wird eine individuelle Lösungsstrategie entwickelt, das bisherige Geschehen am Arbeitsplatz analysiert und nach Handungsmöglichkeiten gesucht, um die bestehenden Mobbingstrukturen zu unterbrechen.

Telefonische Terminvereinbarung:
0461/ 493 59 400 oder
0461/480 83 26 (montags bis freitags 9.00 bis 11.00 Uhr)

Die Beratungen werden durchgeführt im Beratungszentrum des Diakonischen Werkes, Johanniskichhof 19, 24937 Flensburg.

Kostenbeitrag: 10,00 € pro Beratungsgespräch

www.no-mobbing.org

Forum Kirche und Handwerk

Im jährlichen Wechsel schlagen Handwerk und Kirche gemeinsame Themen vor. In aller Regel entwickeln sich im Anschluss an die Referate lebhafte Gespräche. Aktiv gefördert wird diese Begegnung durch die stete Teilnahme des Bischofs und des Präsidenten der Handwerkskammer Flensburg.

Themen sind z.B.:

  • Lobbyisten - die eigentlichen Reformverhinderer?
  • Raus aus der Krise
  • Mitarbeitermotivation in Handwerk und Kirche
  • Die alternde Gesellschaft - Herausforderung für Handwerk und Kirche
  • Wieviel Ausbildung muss sei`n?
  • Frauen in Handwerk und Kirche
  • Das Handwerk der Zukunft "Leitbilder für nachhaltiges Wirtschaften"
  • Gemeinwohl und Eigeninteressen - ein wachsender Widerspruch?

Suchtprobleme im Betrieb

Handwerker Fonds Suchtkrankheit                Handwerker-Fonds Suchtkrankheit

Der Handwerker-Fonds Suchtkrankheit e.V. ist eine Einrichtung, die das Suchtproblem am Arbeitsplatz angeht. Aus dem Wissen heraus, dass Menschen, die im Betrieb auffällig werden, angesprochen werden müssen. Aber wie?
Der Fonds bietet Handwerksbetrieben qualifizierte Beratung, Information und Hilfe an, um vorzubeugen oder - spätestens - wenn es brennt. Durch die Mitarbeit von Innungskrankenkase Schleswig-Holstein, Kirchlichem Dienst in der Arbeitswelt und Einrichtungen  der Suchtkrankenhilfe bildet der Handwerker-Fonds eine Brücke zu den Handwerksbetrieben.

www.handwerker-fonds.de

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