Geschichte des KDA - Sozialpastor
- Geschichte des KDA - Sozialpastor
- 2. Aktionsgemeinschaft für Arbeiterfragen
- 3. Soziale Studienfahrten
- 4. Begegnung mit dem DGB-Nordmark
- 5. Der erste kirchliche Tarifvertrag
- 6. Ein neuer Sozialsekretär: Gert Langecker
- 7. Kann der Arbeiter in der Kirche eine Heimat finden?
- 8. Zwei neue V-W.s.
- 9. Zusammenwirken mit den Gemeinden
- 10. Gespräche nach Feierabend
- 11. Ellerbeker Runde und Gemeindewochen
- 12. Prominente Gäste
- 13. Nach dem Tode Dr. Fellers
- 14. 4000 Männer in der Holstenhalle
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8. Zwei neue VWs
Im Jahre 1959 erhielten Männerarbeit und Arbeiterwerk 2 neue VW-Käfer zugeteilt: einen Export für den Chef Dr. Feller und einen einfachen für das Arbeiterwerk, der fortan einem Sozialsekretär als fahrbarer Untersatz diente.
Während nun Horst Hackanson fast täglich in Schleswig-Holstein unterwegs war, um die Kontakte zu den Betrieben, den Arbeitnehmern und ihren Ortskreisen in den Gemeinden oder in deren Vorfeld zu festigen, blieb der nicht-motorisierte Gert Langecker in Kiel und fand in den großen und kleineren Industriebetrieben an beiden Seiten der Kieler Förde ein weites und vielschichtiges Arbeitsfeld.
Da waren die großen Werften am Ostufer Kiels, das Marine-Arsenal und das aufstrebende, weltweiten Markt erobernde Unternehmen des Dr. Hell, da waren ELAC und Hagenuk am Westring und jenseits des Kanals in Friedrichsort die MAK und die Lindenauwerft.
Da war auch Zeiss-Ikon, wo Langecker einmal seinen Arbeitsplatz hatte und die vielen kleineren und kleinsten Betriebe wie IBAK in Wellingdorf oder Podzuk in Ellerbek und.. und ...
Alle diese Betriebe mit ihren Arbeitnehmern und deren Vertretern in Betriebsrat und Gewerkschaft standen auf dem Programm des laufenden Besuchsdienstes, dem sich Langecker unterzog.

